Sieg am Tag 1 beim IWK in München

24.January.2013 um 14:01:00

Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl startete der Internationale Wettkampf für Luftdruckwaffen auf der Olympia-Schießanlage in seinen ersten Wettkampftag.

Die Weltpremiere des neuen Finalmodus, der ab sofort bei allen internationalen Schießsportveranstaltungen angewandt wird, stieß auf besonderes Interesse. Neben dem Vizepräsidenten des Schießsport-Weltverbandes (ISSF), Garry Anderson, und ISSF-Generalsekretär Franz Schreiber beobachtete auch ein Team des Bayerischen Fernsehens das neugestaltete Finale. Hierbei werden nach der gewohnten Qualifikation die Ergebnisse „auf Null" zurückgestellt. Das Finale beginnen dann alle Schützen mit gemeinsamen – auf Zehntel ausgewerteten – sechs Schüssen. Ab der sechsten Serie scheidet nach jeweils zwei weiteren Schüssen der ringschwächste Schütze aus, bis der Sieger feststeht.

Es oblag den Luftgewehr-Juniorinnen, sich als erste in diesem neuen Wettkampf international zu messen. Neben der deutschen Equipe geht beim IWK München auch eine bayerische Mannschaft an den Start. In dem 72-köpfigen Teilnehmerfeld gelang es gleich drei bayerischen Athletinnen und einer DSB-Schützin, sich für das Finale zu qualifizieren – eine kleine Sensation. Nina Laura Kreutzer, die in der Qualifikation hervorragende 399 Ringe geschossen hatte, Selina Gschwandtner und Monika Dummer mit je 397 Vorkampfringen sowie die DSB-Schützin Julia Budde (Vorkampf: 394) begannen also wieder bei „Null" ihren Endkampf. Für Julia Budde war es nach sechs Schüssen bereits vorbei, und Nina-Laura Kreutzer schied als Sechstplatzierte aus dem Rennen um die Medaillen aus. Bei den letzten beiden entscheidenden Schüssen standen sich dann die beiden verbliebenen Bayerinnen gegenüber. Mit einer 10,9 und einer 10,3 (209,8 Finalringe) machte Selina Gschwandtner ihren Sieg perfekt und überließ ihrer Kaderkollegin Monika Dummer (209,2 Finalringe) die Silbermedaille. Komplettiert wurde das Siegertreppchen von Malin Westerheim aus Norwegen.

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